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Die Grün-Weißen

Spielberichte

Landesliga Saison 2019/20


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23.11.2019

21. Spieltag: TSV Neudrossenfeld - FSV Stadeln 1:0 (0:0)

TSV Neudrossenfeld: Grüner – Gareis; Hahn, Taubenreuther, Engelhardt (71. Pauli), Kolb (81. Löhrlein), Möckel, Pötzinger (90. Majczyna), Seiter, Schelenz, Böhmer.

FSV Stadeln: Lenhart – Graßler (90. Rumisek), Worst, S. Reischl, Kreuzer, T. Reischl, Schnierstein, Walthier, Schüßler, Böhm (72. Abudo), Hering.

Tore: 1:0 Pötzinger (60.)

Gelb/Rot: Worst (Stadeln, 34./wiederholtes Foulspiel)

SR: Hienz (Prichsenstadt)
Zuschauer: 185

Es läuft die 91. Minute, Stadeln drängt nach kurz vorher vier Eckstößen hintereinander vehement auf den Ausgleich und da ist Grüner der Held der Stunde. Er reagiert reflexartig, als Walthier, bester Gästeakteur, aus kurzer Distanz abzieht und rettet die drei Punkte. Die Gäste die bereits ab der 34. Minute auf ihren Kapitän Worst verzichten, der wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah, mussten die Heimreise ohne zählbares antreten.
Dass die Partie so spannend blieb hatten sich die Platzherren selbst zu zuschreiben: Die Besten Möglichkeiten vergab der Siegtorschütze Pötzinger (47., 55. und 56.), erst traf er nur den Innenpfosten, wo der Ball auf der Torlinie entlang ins Aus trudelte. Nur eine Zeigerumdrehung später traf er fünf Meter vor dem Gästetor den Ball nicht richtig. Auf der Gegenseite (57.) touchierte das Leder die Latte von Grüners Gehäuse nach einem Abpraller eines TSV-Abwehrspielers. Beim 1:0 war jedoch Pötzinger hellwach und vollendete cool nach herrlicher Hereingabe von Kolb aus nächster Distanz.
Die Partie zwischen zweier technisch guten Mannschaften begann zäh, viele Fouls und eine Menge gelber Karten störten den Spielfluss. Erst nach einer halben Stunde kam Ordnung ins Spiel und die Männer aus Stadeln demonstrierten auch zu zehnt, dass sie zu Recht im oberen Tabellendrittel stehen. Drossenfeld fand da kein Mittel, die massierte FSV-Abwehr auszuhebeln. Immer wieder versandeten gut gemeinte Angriffe in der vielbeinigen gegnerischen Abwehr oder der letzte Pass kam zu ungenau. Das und die Fahrlässigkeit bei dicken Chancen monierte auch Heimcoach Markus Taschner, deckte aber den Mantel der Nächstenliebe über seine Elf. „Jeder hat seine Aufgabe erledigt, defensiv haben wir wenig zugelassen“. Grüner durfte sich über ein Sonderlob von Taschner freuen.
Gästetrainer Manfred Dedaj haderte ein bisschen mit dem Schicksal, „wir haben alles gegeben und uns sehr bemüht, die Anstrengungen wurden nicht belohnt. Ich bin stolz auf meine Truppe, ein Punktgewinn wäre gerecht gewesen“. im Gast überragte der unermüdliche Walthier, auch Schüßler und Hering setzten Akzente. Die Einheimischen lebten von einer soliden Abwehr um Hahn und Taubenreuther, vorne wirbelten zeitweise Böhmer und Seiter. So richtig zwingend konnten sich die Sturmreihe aber nicht in Szene setzen. SR Hienz hatte so seine Probleme mit der Partie.



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