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Die Grün-Weißen

Spielberichte

Landesliga Saison 2019/20


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16.11.2019

20. Spieltag: SpVgg Jahn Forchheim - TSV Neudrossenfeld 4:3 (1:2)

SpVgg Jahn Frochheim: Hofmann A. – Städtler, Petschner, Hofmann F., Rupp, Nagengast, Hoffmann (72. Goldammer), Schwab N., Lee, Noppenberger (60. Abubakar), Schwab F. (86. Misic).

TSV Neudrossenfeld: Grüner – Gareis, Pauli, Hahn, Engelhardt, Löhrlein (60. Habel), Möckel, Pötzinger (70. Schelenz), Seiter, Schneider, Böhmer (77. Hannemann).

Schiedsricher: Joshua Roloff (Nürnberg)

Zuschauer: 120

Tore: 1:0 Hofmann F. (18.); 1:1 Pötzinger (25.); 1:2 Pötzinger (40.); 2:2 Hoffmann (54.); 3:2 Nagengast (61.); 3:3 Pötzinger (64.); 4:3 Städtler (70.)

Drei Auswärtstore reichen dem TSV Neudrossenfeld nicht um aus Forchheim etwas Zählbares mit ins Kulmbacher Land zu bringen. Wieder einmal hatte man Probleme beim Verteidigen von Standardsituationen, so kam die bis dahin schwache Offensive zu vier Treffern und entschied das oberfränkische Duell für sich. Die Anfangsviertelstunde gehörte klar den Gästen. So hätte Julian Pötzinger seine Farben bereits nach 6 Minuten in Führung bringen können. Scheitere aber ebenso am guten Forchheimer Schlussmann Hofmann wie zwei Minuten später Richard Schneider. Das erste Mal gefährlich wurde es für das Tor von Tobias Grüner nach 17 gespielten Minuten. Doch einen Lupfer von Nagengast klärte Hahn noch auf der Torlinie. Den anschließenden Eckball konnte die Taschner-Truppe dann wiederholt nicht richtig klären sodass am Ende Hofmann den Ball aus 20 Metern in den Winkel drosch. Tobias Grüner war zwar noch mit einer Hand am Ball konnte den etwas überraschenden Führungstreffer für die Hausherren aber nicht mehr verhindern. Die Gäste aus Neudrossenfeld zeigten sich aber keinesfalls geschockt sondern spielten weiter gefällig nach vorne. So dauerte es auch nur kurz bis der verdiente Ausgleich fiel. Man kombinierte sich auf dem linken Flügel über Schneider, Engelhardt und Löhrlein bis den Strafraum der Gastgeber. Sodass Pötzinger nach schöner Ablage ins lange Eck traf. Immer wieder klauten die aggresiven Gäste den Jahn-Kickern den Ball und schalteten anschließend Blitzschnell um. Man zeigte im ersten Durchgang eine bärenstarke Vorstellung. Treffer wollte den Taschner-Schützlingen aber nur noch einer gelingen. Wieder brach Schneider über Außen durch, legte quer auf Böhmer der nochmal auf Pötzinger und dieser erzielte seinen zweiten Treffer (40.). Kurz vor der Pause hätte Löhrlein noch die Chance aufs 3:1, was durchaus verdient gewesen wäre, doch er vergab. Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Möglichkeit gleich wieder den Neudrossenfeldern. Doch nach Hereingabe von Möckel traf Jahn Löhrlein den Ball nicht richtig und Pötzingers Nachschuss wurde geblockt. Das dritte Tor für die Gäste wäre wohl die Vorentscheidung gewesen. So kam es anders. Die Hausherren liefen nun etwas früher an und damit hatten die Kicker vom Weinberg so ihre Probleme und die Partie wurde offener. In der 54. Minute dann das nächste Traumtor für die Forchheimer. Nach dem Hoffmann mit dem Rücken zum Tor angespielt wurde lupfte er den Ball kurz an um ihn anschließend per Drehschuss im Torwinkel zu versenken. Und es kam noch Schlimmer für die Gäste. Nach einem Ballverlust von Seiter in der Vorwärtsbewegung spielte sich der Jahn über Außen durch, die scharfe Hereingabe drückte Nagengast dann per Grätsche über die Linie. Die Neudrossenfelder versuchten in dieser Phase das Spiel etwas zu beruhigen und wieder geordnet nach vorne zu spielen. Dafür wurden sie nur 5 Minuten nach dem Führungstreffer der Hausherren mit dem Ausgleich belohnt. Julian Pötzinger nahm eine zu kurze Abwehraktion der Forchheimer Hintermannschaft auf und versenkte den Ball mit Hilfe des Innenpfostens. Doch seine drei Treffer sollten nicht für einen Punktgewinn reichen. Ein abgefälschter Freistoß landete vor den Füßen Städtler und dieser lies aus kurzer Distanz Tobias Grüner keine Abwehrchance. Die Gäste probierten zwar noch einmal alles fanden aber aber den vierten Forchheimer Treffer keine Antwort mehr. „Dieses Spiel ist ein Spiegelbild unserer gesamten Saison. Wir spielen einfach zu unkonstant und belohnen uns zum wiederholten Male für unseren Wahnsinnigen Aufwand nicht. Nach so einer Bärenstarken ersten Halbzeit darfst du die Partie nicht mehr aus den Händen geben“ so ein sichtlich angefressener Neudrossenfelder Spielleiter Thorsten Schirmer nach der Partie.



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